Amanogarnelen - Unsere Fischis
Amanogarnelen

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Amanogarnelen

Die Amanogarnelen haben wir uns angeschafft, da wir Garnelen wollten, die sich nicht im Süßwasser vermehren. Wir haben ein Weibchen und acht Männchen. Das Geschlechterverhältnis ist nicht optimal, aber das konnten wir uns beim Kauf nicht aussuchen, da man für die Geschlechterbestimmung ganz genau hinschauen muss. Auf entsprechenden Seiten im Netz bekommt man dazu sehr detaillierte Infos.

Amanos zählen zu den erfolgreichsten "Algenvernichtern" und weiden unermüdlich alle Oberflächen und Aquarienpflanzen ab.

Sie sind sehr friedlich und im ganzen Aquarium unterwegs. Sie sind zwar nicht so bunt wie andere Garnelenarten, aber nicht weniger interessant zu beobachten. Obwohl die Larven zur Entwicklung Meerwasser benötigen, hat das Weibchen auch im Süßwasser immer wieder Laichansatz und trägt die befruchteten Eier in den Bauchtaschen herum, die sie eifrig befächelt. Sobald das Weibchen "paarungsbereit" ist, gibt es Sexuallockstoffe ab und dann geht’s rund im Becken. Die Amanogarnelen-Männchen fangen wie wild an, durchs Becken zu schwimmen und versuchen, das Weibchen zu finden und zu begatten. Es kommt dabei auch schon vor, dass das Weibchen gleich durch zwei oder drei Männchen belagert wird. Oft versucht sie sich dann zu verstecken, wird aber immer wieder aufgespürt. Das Ganze dauert ein bis zwei Tage und dann kehrt wieder Ruhe ein. Kurz darauf hat sie dann wieder Eier in den Bauchtaschen. Wie gesagt, kommen die Larven im Süßwasser nicht durch, was den Bestand der Amanogarnelen konstant hält.

Wie alle Garnelen häuten sich auch die Amanos regelmäßig. Ab und zu findet man die alte Hülle, die aber im Becken bleiben soll, da sie wichtige Stoffe enthält und nach einiger Zeit von den Garnelen gefressen wird.

Hier sind erstmal ein paar Bilder von unseren Amanogarnelen (Caridina japonica).


Um eine vergrößerte Version der Amanogarnelen Fotos zu erhalten einfach mit dem Mauszeiger über die Fotos fahren.

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